Schalom,
mal wieder einige Zeilen von mir. Natürlich studieren wir fleißig vor uns hin. Nichtsdestotrotz erleben wir natürlich das eine oder andere. Letzte Woche waren wir mit Frau Neuwirth (sie lehrt Islamwissenschaft in Berlin) auf dem Haram es-Sharif, wie der Tempelberg auf arabisch heißt. Er ist zur Zeit nur von 8 Uhr bis 10:30 Uhr begehbar. Natürlich waren wir pünktlich um Acht am Einlass. Frau Neuwirth hingegen verspätete sich um über eine Stunde - sehr sympathisch. Und dann standen wir endlich mal vor ihm, dem Felsendom - eines der markantesten Gebäude Jerusalems und der drittheiiligste Ort der Muslime, die dort der Himmelfahrt Muhammads gedenken. Außer dem Felsendom befindet sich noch die Al-Aqsa-Moschee, die im Gegensatz zum Felsendom eine richtige Moschee, im Sinne eines muslimischen Gebetsraumes darstellt, wohingegen der Felsendom ein reiner Kommemorialbau ist...
Sonntag: endlich mal wieder Fussballspielen. Diesmal mit den Jesuitenstudenten. Wir hatten dabei tatkräftige Unterstützung von Prof. Prokschi, bei dem wir gerade Ostkirchenkunde hören, und den wir doch in der Tat überreden konnten mitzuspielen.
Abends gab es dann einen jemütlichen Nikolausabend mit den Mönchen.
Gestern Nachmittag: Abstecher ins armenische Viertel, um dort bei unseren armenisch-orthodoxen Freunden einen Gottesdienst mitzuerleben und anschließend noch mit dem Stellvertreter des Patriarchen ins Gespräch zu kommen...
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