Mittwoch, 23. September 2009

Negev-Exkursion

Ganz kurz nur. Wir sind gerade eben aus dem Negev wiedergekommen, wo wir uns die drei Wüstenstädte Mampsis, Avdat und Shivta angeschaut haben. Wüstenstädte kann man ruhig sehr wörtlich nehmen, nicht nur weil sie in der Wüste liegen, sondern auch, weil dort bis vor hundert Jahren nicht viel mehr als ein paar Geröllhaufen zu sehen waren. Diese wurden dann mit sehr viel Aufwand freigelegt (größtenteils von deutschen Forschern, die zu Kaisers Zeiten, mit der Erforschung dieser Region beauftragt waren) und z.T. wieder aufgebaut. Dank der sehr informativen Führungen von Prof. Markschies haben wir gelernt, dass es sich dabei wahrscheinlich zunächst um  Nabbatäerstädte/-dörfer handelte, die dann unter den Römern gewachsen sind und erst nach den muslimischen Eroberungen mangels adäquater Infrastruktur verfallen sind. In jeder der drei Städte gab es auch einige Kirchen und Baptisterien zu sehen, die vermutlich aus byzantinischer Zeit (4.-7. Jh.) stammen und die wir dann besonders gründlich unter die Lupe genommen haben ("...eindeutig ein triapsidale Struktur mit anliegenden Pastorphorien. Und die Seitenwände wurden wahrscheinlich nachträglich angefügt, da sie nicht mit der Hauptwand verzapft sind. Und diese verkorksten nabbatäischen Säulen haben ja nichts mit dem griech. Säulenideal zu tun. Die Säulenbasis und dieses verkrüppelte Kapitelle kann man ja echt nur in der Pfeife rauchen....razepüh..)

Bis später
Euer
bene






1 Kommentare:

  1. Benedikt, du lässt nach! Bisher hast du wenigstens noch deinen Namen groß geschrieben, aber das hälst du wohl nicht mehr für nötig?! Schade...
    Hab trotzdem einen schönen Geburtstag!

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