Samstag, 12. September 2009

9. Tag

Wer wollte, der durfte am frühen Morgen eine kleine Wanderung mit Arnon unternehmen rund um das Wadi, in dem wir übernachteten, um erst das Haus eines ehemaligen britischen Offiziers anzuschauen, der sich hier durch den Abbau von Türkis eine goldene Nase verdienen wollte - leider ist sein Plan nicht aufgegangen. Er starb Ende des 19. Jh. verarmt in Kairo. Dafür hat er einige wichtige ägyptische Inschriften entdeckt, die wir uns dann auch gleich angeschaut haben. Nach dem Frühstück sind wir wieder in die Jeeps gestiegen, um uns im Wadi Mukattab ein paar nabatäische Inschriften anzusehen. Vorher hatten wir Daphna und Bruder Joseph eingesammelt, die aus Visa-technischen Gründen nicht mit in den Westen des Sinais durften Den nächsten Stop machten wir beim Rock of Inscriptions, wo es abgesehen von zahllosen griechischen, nabbatäischen und lateinischen Inschriften auch noch das berühmte Regenbogenkreuz zu sehen gibt, das bis heute als das Emblem des theologischen Studienjahres fungiert. Abends kamen wir in Nuweiba an, wo wir die letzte Nacht am Strand verbringen durften. Unser Nachtquartier - Wadi Maghara "Das soll eine Küche sein...?" Der Weg zu mittelägyptischen Inschriften ist bisweilen etwas beschwerlich. "Faszinierend - das kann nur der dritte Pharao, der dritten Dynastie sein" Rock of Inscriptions Das Regenbogenkreuz - Es symbolisiert den Bund Gottes mit Noah, den Bund mit den zwölf Stämmen Israels und den neuen Bund in Christus. Nuweiba

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